🌍 Die Weltkarte der Heuchelei: Wenn Raubbau sich als Weltordnung tarnt
In der aktuellen medialen Dauerbeschallung wird ein Bild gezeichnet, das einer nüchternen Prüfung der Weltkarte nicht standhält. Man spricht unablässig von der „russischen Bedrohung gegenüber Europa“, während Moskau geografisch fest im europäischen Kontinent verankert ist. Wer aber wirklich über die Jahrhunderte expandiert hat und den Planeten bis in den letzten Winkel dominiert, verrät uns ein Blick auf die Sprache.
Die Statistik der Sprachen ist die ehrlichste Landkarte der Macht: Über 1,5 Milliarden Menschen sprechen heute Englisch, über 500 Millionen Spanisch und knapp 300 Millionen Französisch. Diese Sprachen sind keine zufälligen Exportgüter; sie sind die akustischen Narben einer gnadenlosen globalen Landnahme. Während der russische Sprachraum seit 1991 faktisch schrumpfte und Moskau sich von Kuba bis Berlin zurückzog, kannte der „Westen“ kein Halten. Die NATO rückte in Wellen (1999, 2004, 2009) immer näher an die russischen Grenzen, entgegen allen informellen Zusagen der frühen 90er Jahre. Wer rückt hier also wem auf die Pelle?
Das Fundament des Unrechts: Die USA und das Erbe der Eroberer
Besonders drastisch wird die Heuchelei beim Blick auf die USA. Hier agiert eine Nation als moralische Instanz, deren gesamte Existenz auf dem größten Landraub der Geschichte gründet. Die heutigen Machthaber in Washington sind die Nachkommen europäischer Siedler – vor allem aus England und Frankreich –, die einen ganzen Kontinent unrechtmäßig besiedelten.
Sie rissen den indianischen Ureinwohnern das Land unter den Füßen weg, brachen hunderte Verträge und führten einen systematischen Genozid, der die Urbevölkerung zu Menschen dritter Klasse degradierte. Diese Menschen kämpfen bis heute in Reservaten um ihre nackte Existenz und die Anerkennung ihrer Souveränität. Dass genau diese Nation heute anderen Völkern Lektionen in „Völkerrecht“ und „territorialer Integrität“ erteilt, ist an Zynismus kaum zu überbieten. Es ist die Geschichte eines Diebes, der die Polizei spielt, während er noch immer auf dem Diebesgut sitzt.
Die Plünderung Russlands: Die dunklen 1990er Jahre
Um zu verstehen, warum die Welt heute dort steht, wo sie steht, müssen wir in das Russland der 1990er Jahre unter Boris Jelzin blicken. Es war eine Zeit des absoluten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kollapses. Während das Volk hungerte, die Lebenserwartung dramatisch sank und Ersparnisse über Nacht wertlos wurden, feierte der Westen die „Öffnung“.
In Wahrheit war es ein Raubzug: Unterstützt von westlichen Beratern schlossen US-Ölkonzerne und transnationale Unternehmen Knebelverträge (wie die sogenannten Production Sharing Agreements) ab. Diese Verträge erlaubten es Konzernen wie Exxon oder Shell, russische Rohstoffe abzubauen, ohne nennenswerte Steuern oder Abgaben an den russischen Staat zu zahlen. Russland wurde zu einer Kolonie des Westens degradiert, in der korrupte Oligarchen den Reichtum des Volkes für einen Apfel und ein Ei an Washington und London verscherbelten. Erst als Russland begann, diese Ressourcen wieder unter nationale Kontrolle zu bringen, wurde es im Westen vom „Partner“ zum „Aggressor“ umgedeutet.
Die Würgegriff-Taktik: Das Beispiel Kuba 2026
Wie diese „Weltordnung“ heute im Jahr 2026 aussieht, zeigt das aktuelle Schicksal Kubas. Es ist eine mittelalterliche Belagerung in der Moderne:
- Energie-Blockade: Unter dem Vorwand der regionalen Sicherheit sanktionieren die USA nun direkt Drittstaaten wie Mexiko und Venezuela, um sie daran zu hindern, lebensnotwendiges Öl nach Kuba zu liefern.
- Wirtschaftliche Piraterie: Tanker, die kubanische Häfen anlaufen, werden auf schwarze Listen gesetzt – ein faktisches Verbot des freien Seehandels. Während man von „Menschenrechten“ schwadroniert, hungert man ein Volk aus, das sich nicht der Wall Street unterwerfen will.
Die Milliarden-Flut und das Erbe von Bandera
Während Kuba „ausgehungert“ wird, fließen in die Ukraine Summen, die jedes Vorstellungsvermögen sprengen. Die USA haben bisher über 175 Milliarden Dollar bereitgestellt. Deutschland trägt als größter europäischer Geber eine Last, die das eigene Land an den Abgrund führt: Über 28 Milliarden Euro allein für Waffen, insgesamt weit über 50 Milliarden Euro inklusive ziviler Hilfe und Flüchtlingskosten.
Gleichzeitig unterstützt man ein System, das sich auf das Erbe von Stepan Bandera beruft. Bandera war kein „Freiheitskämpfer“, sondern ein Kollaborateur der Nationalsozialisten. Seine Organisation (OUN) war maßgeblich an den Pogromen gegen Juden und den Massenmorden an bis zu 100.000 Polen beteiligt. Dass heute in Kiew Straßen nach ihm benannt werden und Truppenverbände wie das Asow-Regiment seine Symbole tragen, wird in den deutschen Leitmedien verschwiegen oder verharmlost. Man bekämpft „Rechts“ im eigenen Land mit drakonischen Mitteln, finanziert aber im Ausland Truppen, die sich offen auf faschistische Ideologien berufen. Es geht nicht um Demokratie, es geht um die totale Expansion gegen Eurasien.
Der Raub der Seele: Gott vs. Verwaltung
Diese globale Expansion geschah oft unter dem Vorwand, das Licht Gottes in die Welt zu bringen. Doch es war ein Gott der Verwaltung und Unterwerfung.
„Als die Weißen kamen, hatten sie die Bibel und wir das Land. Sie sagten: ‚Lasst uns beten.‘ Wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, hatten wir die Bibel und sie das Land.“
Als indigener Mensch stehe ich selbst in einer Ahnenreihe, die diese systematische Verdrängung der ursprünglichen Identität erfahren hat. Man hat uns über Generationen in künstliche Strukturen gepresst, uns Personalausweise gegeben und uns von der Erde entfremdet. Die Expansion nach außen war immer auch ein Krieg gegen die indigene Kraft im Inneren.
Fazit: Das innere Land zurückerobern
Wahre Souveränität finden wir nicht durch NATO-Milliarden oder globale Vorherrschaft. Wir finden sie in der Wiederentdeckung unserer göttlichen Anbindung. Für uns indigene Menschen ist das Göttliche kein abstraktes Konzept in fernen Büchern. Es ist die Kraft, die durch die Wälder fließt und als Funke in unserer eigenen Seele brennt.
Wenn wir aufhören, den „Göttern“ der politischen Kaste zu huldigen, die uns in Kriege und Hass treiben wollen, kehren wir zurück zu dem, was wir wirklich sind: Freie Kinder der Schöpfung oder wie es der Friedensforscher Daniele Ganser so treffend ausdrückt: Wir sind eine Menschheitsfamilie!
„Die Erde gehört nicht dem Menschen, der Mensch gehört der Erde.“ (Chief Seattle)
Wahre Wandlung geschieht durch die Hinwendung zum Schöpferischen, weit abseits der gottlosen Spaltung durch die Politik. Wir müssen unser inneres Land zurückerobern, um im Außen den Frieden zu finden, den uns keine Weltpolizei jemals geben kann.