Wenn wir davon ausgehen, dass die äußere Welt ein Spiegel des kollektiven inneren Zustands ist, kann es dann vielleicht auch sein, dass dieser Zustand nicht nur gespiegelt, sondern auch aktiv geformt und manipuliert wird? Der wohl größte und tragischste Ausdruck dieser Manipulation ist der Krieg – ein Phänomen, das selten organisch aus dem Willen der Völker entsteht, sondern fast immer die kalkulierte Inszenierung von Regierungen, Hochfinanz, Rüstungsindustrie sowie noch zum Teil anderer geheimer Kräfte ist.
Die Untersuchung der letzten 120 Jahre enthüllt ein düsteres Muster: Kriege werden selten um Werte geführt, sondern um Ressourcen, geopolitische Dominanz und Profit. Vielleicht geht es sogar um noch mehr oder ganz anderer Dinge, die im Hintergrund laufen und von denen wir nichts ahnen.
1. Die ideologische Blutzoll: Kommunismus und Sozialismus
Historisch betrachtet haben totalitäre Regime, die sich auf sozialistische oder kommunistische Ideologien beriefen, eine besonders blutige Spur hinterlassen – und das nicht nur in Form von Bürgerkriegen oder Aggressionen nach außen, sondern vor allem durch den Krieg gegen das eigene Volk.
Regierungen, die den Anspruch erhoben, einen „neuen Menschen“ zu formen und eine utopische Gesellschaft zu schaffen, duldeten keinen inneren Widerstand. Die tragische Bilanz dieser Systeme – von der Sowjetunion über das maoistische China bis zu Kambodscha unter den Roten Khmer – ist erschütternd:
- Sowjetunion (unter Lenin und Stalin): Schätzungen zufolge fielen dem Großen Terror, Zwangsarbeit, Gulags, Deportationen und künstlich erzeugten Hungersnöten (wie dem Holodomor in der Ukraine) mindestens 20 Millionen Menschen zum Opfer.
- Volksrepublik China (unter Mao Zedong): Der „Große Sprung nach vorn“ und die Kulturrevolution führten zu Misswirtschaft und Terror, die den Tod von 45 bis 70 Millionen Menschen zur Folge hatten – die größte Todeszahl durch ein politisches Regime in der Geschichte.
- Kambodscha (unter Pol Pot): Innerhalb von vier Jahren wurden durch Zwangsarbeit, Hinrichtungen und Hungersnöte etwa 1,5 bis 2 Millionen Menschen getötet, fast ein Viertel der Bevölkerung.
Diese Beispiele zeigen, dass der Staat selbst die größte Kriegsmaschine sein kann, wenn er sich der Ideologie als Instrument bedient, um innere Feinde zu definieren, Angst zu säen und die vollständige Kontrolle über das Leben und den Tod der Bürger zu gewinnen. Den Millionen Opfern des National-Sozialismus unter dem Hitler-Regime – mitsamt seinen bekannten und unbekannten Helfershelfern – sei an dieser Stelle in tiefstem Gedenken besonders gedacht.
2. Der amerikanische Weg: Kriege durch Lügen legitimiert
Auf der anderen Seite des ideologischen Spektrums stehen die Kriege, die von westlichen, demokratisch organisierten Staaten geführt wurden. Hier ist das Muster subtiler: Die Kriege sind nach außen gerichtet und werden durch geschickt inszenierte Kriegslügen oder falsche Flaggen-Operationen legitimiert, um die öffentliche Meinung zu drehen.
Seit dem späten 19. Jahrhundert wurde diese Strategie perfektioniert, um die Bevölkerung von der Notwendigkeit militärischer Interventionen zu überzeugen, die primär geopolitischen und ökonomischen Zielen dienten.
Wichtig zur Dimension der Inszenierung: Um diese Narrativen effektiv zu steuern, unterhält das US-Verteidigungsministerium (Pentagon) eine enorme Medienmaschinerie. Allein im Jahr 2008 berichtete die New York Times und später auch der Spiegel, dass das Pentagon 27.000 Mitarbeiter beschäftigt, deren Aufgabe es ist, Meldungen für die Nachrichtenagenturen und die gesamte Öffentlichkeit zu produzieren. Dies zeigt, dass die Produktion offizieller Narrative ein massives, staatlich finanziertes Unterfangen ist.
Die Macht der vierten Gewalt: Inszenierter Journalismus
Die massive Produktion von Narrativen funktioniert nur, wenn die Medien als unabhängige Instanz versagen oder aktiv in die Inszenierung eingebunden sind. Zwei Beispiele zeigen, wie tief diese Beeinflussung reicht:
Operation Mockingbird: Dokumente aus den 1970er Jahren (u.a. durch die Church Committee Hearings) enthüllten, dass die US-amerikanische CIA unter dem Codenamen Operation Mockingbird Journalisten, Chefredakteure und Medienhäuser gezielt finanzierte und als Informationsquelle oder Propagandawerkzeug instrumentalisierte. Ziel war die Beeinflussung der öffentlichen Meinung im In- und Ausland. Obwohl die CIA die Operation nach den Enthüllungen offiziell beendet haben soll, zeigt sie das historische Muster der gezielten Unterwanderung der Presse durch Geheimdienste.
Die Illusion der Unabhängigkeit (ZDF Die Anstalt): Auch in Deutschland wurde die Kritik an der Unabhängigkeit der Berichterstattung durch die Satire-Sendung Die Anstalt (29.04.2014) pointiert dargestellt. Die Sendung zeigte anschaulich die engen personellen Verflechtungen zwischen führenden deutschen Journalisten, der Atlantik-Brücke sowie weiteren transatlantischen Think Tanks. Diese Drehtüren und die daraus resultierende thematische Homogenität der Berichterstattung lassen erkennen, dass die „unabhängige Presse“ oft im Gleichschritt marschiert, wenn es um geopolitische Konflikte und Interessen geht.
📢 Beispiele für inszenierte Kriegsauslöser
- Spanisch-Amerikanischer Krieg (1898): Die Explosion der USS Maine wurde fälschlicherweise den Spaniern angelastet. Spätere Untersuchungen legen eine interne Explosion nahe.
- Zweiter Weltkrieg (1941): Beim Angriff auf Pearl Harbor zeigen Recherchen, dass Präsident Roosevelt durch Ölembargos und gezielte Provokationen den japanischen Angriff erwartete und akzeptierte, um den Kriegseintritt gegen den Willen des Kongresses zu erzwingen.
- Vietnamkrieg (1964): Der entscheidende Tonkin-Zwischenfall, der als Begründung für die Kriegseskalation diente, hat wahrscheinlich nie stattgefunden.
- Zweiter Golfkrieg (1990/91): Die „Brutkastenlüge“ (angebliche Tötung kuwaitischer Babys) war eine PR-Inszenierung der US-Firma Hill & Knowlton, um die öffentliche Meinung zu mobilisieren.
- Irakkrieg (2003): Die Behauptungen über Massenvernichtungswaffen (WMDs) und eine Verbindung zur Al-Qaida erwiesen sich als vollständig unbegründet.
Nebenbei bemerkt: Der 11. September ist wohl das medial am besten inszenierte Beispiel der jüngsten Geschichte einer False-Flag Operation.
Die Methode bleibt stets dieselbe: Schaffe ein emotionales Narrativ von Opferrolle und Bedrohung, um die finanzielle und militärische Intervention zu legitimieren.
3. Die unheilige Allianz: Politik, Hochfinanz und Waffenindustrie
Die Frage, wer von diesen Kriegen profitiert, führt uns zur unheiligen Allianz von Politik, Hochfinanz und der globalen Rüstungsindustrie. Der frühere US-Präsident Dwight D. Eisenhower warnte bereits 1961 vor dem „Militärisch-Industriellen Komplex“ – einem Geflecht von Interessen, das Kriege nicht als letzte, sondern als lukrativste Option betrachtet.
Der Mechanismus ist simpel:
- Politik (Regierung): Liefert die moralische Legitimation für den Krieg und entscheidet über die Budgets.
- Hochfinanz (Investmentbanken/Kapital): Investiert in Rüstungsunternehmen und sichert die Kreditlinien für kriegführende Staaten, wodurch sie direkt vom Anstieg der Rüstungsausgaben profitieren.
- Rüstungsindustrie: Liefert die Waffen und erzielt Rekordgewinne im Angesicht der Krise.
Aktuelle Verflechtungen: Merz und BlackRock
Dieses Dreieck ist auch in Deutschland aktuell sichtbar. Die Diskussion um die Rolle von Politikern in globalen Finanzinstitutionen ist hier ein wichtiges Schlaglicht. Der aktuelle Bundeskanzler Friedrich Merz ist in dieser Hinsicht ein prominentes Beispiel.
Seine frühere Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Deutschland verdeutlicht die engen personellen Verflechtungen zwischen Politik und Hochfinanz. BlackRock, der weltgrößte Vermögensverwalter, ist über seine zahlreichen Indexfonds und ETFs massiv in die größten Rüstungsfirmen der Welt investiert (z.B. Lockheed Martin, Raytheon, Northrop Grumman).
Die Kritik richtet sich hierbei nicht nur gegen die Person, sondern gegen das System der Drehtüren: Wenn Personen, die das Finanzsystem und die Interessen der Hochfinanz vertreten, an die Spitze der Regierung gelangen, entsteht der latente Konflikt, dass politische Entscheidungen (wie das deutsche 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr) stets unter dem Verdacht stehen, auch den eigenen früheren oder zukünftigen finanziellen Interessen zu dienen.
Die Essenz der anderen Wahrheit
Die äußere Welt ist chaotisch, weil die treibenden Mächte – ideologisch wie ökonomisch – bewusst Chaos, Angst, Spaltung und Abhängigkeit erzeugen, um Macht und Profit zu maximieren.
Der Sinn, liegt in der Erkenntnis und Entkopplung. Solange das kollektive Bewusstsein im Modus der Angst bleibt, funktioniert das Geschäftsmodell des Kriegs. Die Transformation, die wir in uns selbst vollbringen – die Hinwendung zu Frieden, Liebe und Einheit – ist die höchste Form der ökonomischen und politischen Subversion. Es ist der bewusste Entzug der Energie, die diese Strukturen zum Überleben brauchen. Ich weiß, diese Worte mögen theoretisch klingen, aber seien wir uns in den Momenten des Zweifelns immer wieder der Ergebnisse der Friedensmeditationen bewusst, die wir uns am Beispiel des Maharishi-Effekt-Experiments angesehen haben.
Darum: Die Veränderung, die Du dir für die Welt wünschst, ist die Frequenz, die den Komplex zum Schweigen bringt.
„Die erste Wahrheit, die im Krieg geopfert wird, ist die Wahrheit.“
– Homer Bigart (Amerikanischer Journalist)