Wir haben in den vergangenen Texten die Muster der Macht analysiert: Wie die Gier der Hochfinanz und der Korpsgeist der Regierungen die Illusion der Trennung bewusst aufrechterhalten. Doch die logische Folge dieser Erkenntnis ist die tiefste aller Fragen: Brauchen wir den Staat überhaupt?
Oder ist das, was wir heute als „Ordnung“ bezeichnen – ein Monopol auf Zwang, Gewalt und Geldschöpfung – in Wirklichkeit die Wurzel unserer Unfreiheit, unserer Armut und unseres Unglücklichseins?
Die Antwort liegt in der Anarchie der Freiheit (oder auch Voluntaryismus): Der konsequenten Ablehnung des Zwangs und der bedingungslosen Hinwendung zur Selbstverantwortung als Gottes Kinder.
I. Die Ökonomie des Zwangs: Warum zu viel Staat Leid schafft
Wer glaubt, dass eine zentralisierte Macht über 80 Millionen Individuen besser entscheiden kann als diese Individuen selbst, ignoriert grundlegende ökonomische und moralische Gesetze. Wer über das Recht auf Zwang verfügt, wird diese Macht ausüben. Die einzig sichere und friedliche Gesellschaft ist jene, in der keine Einzelperson oder Gruppe das Recht hat, Zwang auszuüben. (Stefan Molyneux)
- Der Irrtum der Planung: Der Staat kann niemals effizient sein, da er das „Wissen der dezentralisierten Millionen“ nicht besitzen kann. Jede zentralistische Planung führt unweigerlich zu Ineffizienz, Fehlallokationen und letztlich zur Verarmung. Wo freie Märkte und spontane Ordnung Wohlstand erzeugen, züchtet Zwangsmoral Mangel.
- Die Korruption der Macht: Der Staat ist nichts anderes als ein Monopol auf Gewalt. Dieses Monopol zieht zwangsläufig korrupte Akteure an, die diese Macht missbrauchen, um ihre eigenen Interessen (oder die der Hochfinanz) durchzusetzen. Zwang führt zu Korruption, Korruption führt zu Krieg.
- Die Illusion der Sicherheit und die Bürokratie-Katastrophe: Der Staat verspricht Schutz, liefert aber primär Unfreiheit. Die immense Bürokratie, die uns im Namen der Sicherheit erdrückt, ist die direkte Ursache für Depression, Burnout und das Gefühl der Machtlosigkeit, die wir in unseren Analysen des hektischen Lebensstils identifiziert haben.
- Allein die Bundesagentur für Arbeit (BA), zuständig für Vermittlung und Sozialleistungen, beschäftigt über 110.000 Mitarbeiter und verschlingt jährlich über 12 Milliarden Euro an reinen Verwaltungskosten (für BA und Jobcenter), die keinen direkten Nutzen für die Bürger stiften. Die Gesamtkosten der Bürokratie für die deutsche Wirtschaft belaufen sich sogar auf über 60 Milliarden Euro pro Jahr – direkt umgelegt auf die Preise und damit zulasten der Bürger.
Die Moral des Eigentums: Steuern als Zwang
Die These, dass Steuern Raub sind, ist die moralische Konsequenz der Staatskritik. Die libertäre Philosophie argumentiert, dass Steuern die erzwungene Aneignung des legal erworbenen Eigentums darstellen, was der moralischen Prämisse des Achten Gebotes („Du sollst nicht stehlen“) widerspricht. Die Warnung des Propheten Samuel vor dem König, der die besten Teile der Saat und das Eigentum wegnehmen würde, steht als historisches Zeugnis für die inhärente Tendenz der Zentralmacht zur Ausbeutung. Der Zwang des Staates negiert das göttlich geschützte Recht des Individuums auf die Frucht seiner Arbeit.
II. Der globale Zwang: Wenn Oligarchen Krieg und Gesundheit steuern 🌐
Die wahre Machtzentrale sitzt oft nicht in den Parlamenten, sondern im Schatten der Hochfinanz und des NGO-Netzwerks. Die Mechanismen des Zwangs sind global und werden von Akteuren genutzt, die über ein Vermögen verfügen, das es ihnen erlaubt, ganze Nationen zu destabilisieren.
- Der Trick der Stiftungen: Reicher und mächtiger durch Philanthropie: Die Stiftungen der Superreichen – wie die Rockefeller Foundation, der Clinton Foundation, der BMGF (Bill Gates), oder der OSF (George Soros) – sind die zentrale architektonische Meisterleistung der globalen Einflussnahme. Indem Vermögen in die Stiftung überführt wird, entfällt die Pflicht, hohe Erbschafts- oder Kapitalertragssteuern an den Staat zu zahlen. Die Stiftung selbst ist weitgehend steuerbefreit. Beispiel (Prinzip): Ein Oligarch spendet Aktien im Wert von 10 Milliarden Euro an seine Stiftung. Er kann diese Spende steuerlich geltend machen. Das Vermögen wächst innerhalb der Stiftung, ohne dass Kapitalertragssteuer anfällt. Er behält die Kontrolle darüber, wohin das Geld fließt (z. B. an Medien, die seine Agenda fördern, oder an Forschungsinstitute, die seine Investitionen stützen). Die Stiftungen machen die Superreichen reicher (durch Steuervorteile) und mächtiger (durch Einflussnahme).
- George Soros: Das weit verzweigte Netzwerk der Macht: George Soros hat über 32 Milliarden Dollar in den Aufbau seines Netzwerks, der Open Society Foundations (OSF), investiert. Dieses Netzwerk ist extrem weit verzweigt und operiert an der Schnittstelle von Gesellschaft, Recht und Politik, um die Agenda des Gründers umzusetzen:
- NGOs und Revolutionen: Die OSF finanziert Tausende von NGOs weltweit, die in Ländern wie Georgien, der Ukraine oder Kirgisistan zu „Farbrevolutionen“ beigetragen haben. Kritiker sehen dies als gezielte Destabilisierung von Regierungen durch zivilgesellschaftliche Subventionierung.
- Justiz und Politik: Das Netzwerk beeinflusst gezielt politische Kampagnen, Wahlen (durch hohe Spenden) und Justizreformen (durch die Finanzierung von progressiven Staatsanwälten und Denkfabriken).
- Der Oligarchen-Krieg: Der Ukraine-Konflikt kann in dieser kritischen Betrachtung als ein Lehrstück für eine Auseinandersetzung amerikanische Interessen im Zuge der NATO-Osterweiterung zur Destabilisierung Europas mit dem Feindbild Russland gesehen werden (in den 1990er-Jahren bezeichnete Soros gar die ehemalige Sowjetunion als „Soros-Reich) die ihre Macht zur geopolitischen Instrumentalisierung nutzen. Der Krieg wird entlarvt als ein Milliardengeschäft, das die Interessen globaler Akteure bedient.
- Bill Gates: Kontrolle über Gesundheit und Bevölkerung: Bill Gates, einer der größten privaten Geldgeber der WHO, nutzt seine Stiftung, um die globale Gesundheitspolitik und Impfstoffentwicklung maßgeblich zu beeinflussen. Dies geschieht nicht ohne Kontroversen:
- Finanzielle Interessen: Die Stiftung profitiert nachweislich finanziell von Investitionen in die Pharmaunternehmen, deren Impfstoffe sie gleichzeitig fördert – ein klarer Interessenkonflikt.
- Bevölkerungsagenda: Gates‘ Aussage von 2010, man könne durch „wirklich gute Arbeit bei neuen Impfstoffen“ das globale Bevölkerungswachstum „um 10 oder 15 Prozent senken“, schürt Befürchtungen um eine Agenda zur Bevölkerungskontrolle. Diese Bedenken werden durch dokumentierte ethische Mängel bei klinischen Studien in Ländern wie Indien und Kenia verstärkt.
Die Macht dieser Akteure zeigt, dass das Problem nicht nur der Staat selbst ist, sondern die zentralisierte Machtkonzentration – egal ob sie staatlich, finanziell oder philanthropisch legitimiert ist.
III. Historische und globale Lektionen: Das Scheitern der Zentralisierung
Die Geschichte beweist, dass die Entscheidung für oder gegen den Zwang über das Schicksal von Millionen Menschen entscheidet.
- Der Kontrast Korea: Kein Beispiel demonstriert die Auswirkungen von Zwang und Freiheit so drastisch wie die koreanische Halbinsel. Geografisch, kulturell und historisch identisch, trennte die Ideologie die Länder: Während Nordkorea im totalitären Zentralstaat Hunger und Zwangsarbeit erduldet, führt das sich der Marktwirtschaft öffnende Südkorea heute die globale technologische und wirtschaftliche Entwicklung an. Der Unterschied liegt allein in der Freiheit der Wirtschaft und der Entscheidungen.
- Der Fall Venezuela: Einst eines der reichsten Länder Südamerikas mit den größten Erdölreserven der Welt, versank Venezuela in eine humanitäre und ökonomische Katastrophe. Der Reichtum wurde durch massive, staatszentrierte Regulierung, Enteignungen und Preisdiktate zerstört. Die staatliche Überhand, ideologisch begründet, verhinderte die freie Preisbildung und führte zur Hyperinflation, zum Zusammenbruch der Produktion und zur Massenflucht.
III. Die Alternative: Spontane Ordnung und dezentrale Macht
Die vermeintliche Notwendigkeit des Staates ist eine Konditionierung, die sich in historischen und anthropologischen Beispielen widerlegen lässt.
- Die Prosperität der freien Städte: Im Mittelalter erlebten die europäischen Hansestädte sowie die italienischen Stadtstaaten eine beispiellose Blütezeit. Sie zeichneten sich durch geringe zentrale Steuerung, starke Selbstverwaltung durch Kaufleute und Gilden sowie dezentrale Rechtsprechung aus. Die Freiheit von überbordender königlicher oder kaiserlicher Kontrolle war der Katalysator für Handel, Innovation und Wohlstand.
- Indigene Völker und Konsens: Zahlreiche indigene Völkerstämme lebten und leben in komplexen, friedlichen Gesellschaften, die auf Konsens, Mündlichkeit und freiwilliger Kooperation basieren, ohne eine zentrale Zwangsgewalt im modernen Sinne. Ihre Verfassung beruht auf der tiefen spirituellen Einsicht, dass das Individuum Teil eines lebendigen Ganzen ist.
- Das kurze Ideal: Ein zeitgenössisches Experiment war die „Roseninsel“ (Isola delle Rose) im Jahr 1968, die sich als Mikronation zur Freiheit von jeglicher staatlicher Autorität erklärte, basierend auf Eigenverantwortung und Freiwilligkeit. Obwohl gewaltsam zerstört, steht sie als Symbol für den Traum von der freien, selbstorganisierten Gesellschaft.
IV. Das Paradies der Selbstverantwortung: Die Rückkehr zum EinsSein
Der Anarchismus, als Voluntaryismus, ( Anarchie: aus dem altgriechischen „anarchia“ = Herrschaftslosigkeit oder neudeutsch ORDNUNG OHNE HERRSCHAFT) ist somit nicht die Forderung nach Chaos, sondern die Rückkehr zum ursprünglichen Menschsein: Die Erkenntnis, dass wir als göttliche Geschöpfe, die Fähigkeit zur spontanen Ordnung besitzen, die auf Freiwilligkeit, Liebe und nicht auf Zwang basiert.
- Die souveräne Zelle: Wir sind keine unmündigen Untertanen, sondern selbstverantwortliche Individuen mit einem unantastbaren Recht auf unser Leben. Der gefährlichste Mann, dem man auf der Erde begegnen kann, ist derjenige, der keine eigene Überzeugung besitzt. (Ayn Rand)
- Die Trennung der Eliten: Die Wurzel der korrupten Macht ist die Illusion der Trennung – die Haltung von Politikern und ihren Hinterleuten, sich an die Stelle Gottes zu setzen. Sie sehen sich nicht nur getrennt von dem Göttlichen, sondern vor allem, als getrennt vom Volk und erheben sich über das Gesetz der Menschlichkeit, um Zwang auszuüben.
- Die wahre Macht der Bescheidenheit: Die Macht der Freiheit zeigt sich in der Bescheidenheit derer, die dienen. Der ehemalige Präsident Uruguays, José „Pepe“ Mujica, lebte dies vor, indem er über 90 Prozent seines Gehalts spendete und in seinem einfachen Bauernhaus wohnen blieb. Er lehrte: „Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der unendlich viel braucht.“ Seine gelebte Haltung negiert die Gier und Arroganz der Zentralmacht.
- Die Frequenz der Liebe: Der Staat funktioniert mit der Frequenz der Angst und des Kampfes. Die Anarchie der Freiheit funktioniert mit der Frequenz der Liebe und des Vertrauens. Die Freiheit der Völker ist ein Werk der Tugend und der Vernunft. (Thomas Jefferson)
Dein und Mein Auftrag: Die Souveränität zurückholen
Der notwendige Wandel hin zum friedlichen Miteinander beginnt nicht in den Machtzentren der Welt, sondern in der Dezentralisierung unseres eigenen Geistes.
Die innere Haltung ist die Frequenz, die entweder die kollektive Neurose der Macht oder die spontane Ordnung der Freiheit nährt.
„Wir können die Welt nicht ändern, ohne uns selbst zu ändern.“
Indem wir die existentielle Freiheit wählen, entziehen wir der zentralistischen Macht die Legitimation. Der wahre Akt der Rebellion ist es, die Verantwortung für unser Leben selbst in die Hand zu nehmen, indem wir täglich unseres göttlichen Ursprungs und dem EinsSein gewahr werden, um uns von der Illusion der Herrschaft zu entkoppeln. Alles ist das Eine, das Göttliche ist immer da.
Sei du selbst der Friede – Sei der souveräne Baustein der Menschheitsfamilie und Sei Eins mit der allumfassenden göttlichen Quelle.